Individuelle Formteildichtungen nach Zeichnung, Muster oder Auslegung
INNSEALS fertigt Formteildichtungen nach Referenzmuster, Kundenzeichnung oder eigener technischer Auslegung. So entstehen kundenspezifische Dichtungslösungen, die genau zur Einbausituation, zum Medium und zu den jeweiligen Anwendungsparametern passen.
Die Formteile können aus unterschiedlichen Elastomeren oder Thermoplasten hergestellt werden. Möglich sind Kleinstserien, Handmuster aus Pilotwerkzeugen, Großserien und Elastomer-Metallverbindungen als 2K-Teile.
Die passende Formteildichtung für Ihre Anwendung
Wir beraten Sie persönlich
Senden Sie uns Ihre Anfrage mit Abmessung, Werkstoff, Medium, Temperaturbereich, Druck und Einsatzbedingungen. Unser Team prüft die passende Lösung für Ihre Anwendung.
Formteildichtungen von INNSEALS
Formteildichtungen werden eingesetzt, wenn Standarddichtungen konstruktiv, geometrisch oder funktional nicht ausreichen. Sie werden individuell auf die Anwendung abgestimmt und können nach Muster, Zeichnung oder technischer Auslegung gefertigt werden.
Dabei geht es nicht nur um die Form selbst, sondern auch um Werkstoff, Toleranzen, Shore-Härte, Medienbeständigkeit, Temperaturbereich, Fertigungsverfahren und Stückzahl. INNSEALS unterstützt von der ersten technischen Prüfung bis zur passenden Fertigungslösung.
Schlauchdichtungen
Schlauchdichtungen werden aus formgepressten Schlauchstücken hergestellt und anschließend auf die gewünschte Höhe abgestochen. Dadurch entstehen Dichtungen mit pressglatter Innen- und Außenfläche.
Das Verfahren ermöglicht eine scharfkantige Ausführung mit engen Toleranzen und eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen präzise Geometrie und saubere Oberflächen wichtig sind.
Merkmale
- formgepresste Schlauchstücke
- auf Höhe abgestochen
- pressglatte Innenfläche
- pressglatte Außenfläche
- scharfkantige Ausführung
- enge Toleranzen möglich
Stanzteile
Gestanzte Formteildichtungen eignen sich für sehr kleine Teile und präzise Konturen. Je nach Geometrie, Material und Stückzahl können unterschiedliche Werkzeugkonzepte eingesetzt werden.
Mögliche Werkzeuge
- Bandstahlschnitt-Werkzeug
- Messerschnitt-Werkzeug
- Freischnitt-Werkzeug
- Komplettschnitt-Werkzeug
- Folgeschnitt- oder Folgeverbund-Werkzeug
Mögliche Materialien
- Gummi-Elastomere
- Hochdruckmaterialien
- Gummi-Kork
- Schäume
- Graphit
- Kunststoffe
- Sickenmetall
- Membranstoffe
- Papier- und Faserwerkstoffe
LSR-Formteile aus Liquid Silicone Rubber
LSR steht für Liquid Silicone Rubber, also Flüssigsilikon. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Formteile mit sehr guter Oberflächenbeschaffenheit und hoher Wiederholgenauigkeit.
Ein Vorteil von LSR-Formteilen ist, dass in der Regel keine Nacharbeit erforderlich ist. Aufgrund des höheren Werkzeuginvests ist das Verfahren vor allem bei größeren Bedarfsmengen wirtschaftlich interessant.
Vorteile und Hinweise
- sehr gute Oberflächenbeschaffenheit
- keine Nacharbeit nötig
- hohe Reproduzierbarkeit
- wirtschaftlich vor allem bei größeren Stückzahlen
- höherer Werkzeuginvest
Membranen
Membranen werden vor allem in Dosier-, Regel- und Steuergeräten eingesetzt. Je nach Anwendung kann eine Standardmembrane mit entsprechender Sicke, eine Rollmembrane oder eine gewebeverstärkte Membrane sinnvoll sein.
Für die Auswahl ist eine genaue technische Abstimmung wichtig. Rückstellkräfte, Hubhöhe, Dämpfungswirkung, Druckdifferenzen, Vermeidung scharfer Kanten und weitere Faktoren beeinflussen die spätere Funktion.
Wichtige Auslegungspunkte
- Standardmembrane mit Sicke
- Rollmembrane
- gewebeverstärkte Membrane
- Rückstellkräfte
- Hubhöhe
- Dämpfungswirkung
- Druckdifferenzen
- Vermeidung scharfer Kanten
- technische Abstimmung nach Anwendung
Wasser-Laserschnitt-Teile
Wasser-Laserschnitt-Teile werden aus Plattenmaterial hergestellt und eignen sich für individuelle Konturen und Zuschnitte. Je nach Anwendung können die Teile zusätzlich mit selbstklebender Folie ausgestattet werden.
Diese Fertigungsart ist besonders interessant, wenn flexible Geometrien, schnelle Umsetzung oder spezielle Materialzuschnitte benötigt werden.
PA-Dichtungen, FEP-Teile und PTFE-Dichtungen
Neben klassischen Elastomer-Formteilen liefert INNSEALS auch technische Dichtungslösungen aus PA, FEP und PTFE. Diese Werkstoffe werden eingesetzt, wenn besondere Anforderungen an Druckbelastung, chemische Beständigkeit oder Funktion bestehen.
PA-Dichtungen
PA-Dichtungen aus Polyacrylat werden bei hohen Umgebungsdrücken eingesetzt und erfüllen ähnliche Funktionen wie Stützringe.
FEP-Teile
Bei FEP-Teilen schützt ein FEP-Mantel den Dichtungskern vor chemischen Einflüssen. Der Kern kann je nach Anwendung aus FPM oder VMQ bestehen.
PTFE-Dichtungen
PTFE-Teile umfassen O-Ringe, Stützringe in unterschiedlichen Ausführungen sowie zeichnungsgebundene Formteile.
Formteile nach Zeichnung
Zeichnungsgebundene Formteile bilden einen wichtigen Teil des Produktportfolios von INNSEALS. Gemeinsam mit Kunden werden Formteildichtungen entwickelt und produziert, die exakt zur jeweiligen Anwendung passen.
Neben der Geometrie sind vor allem Werkstoffauswahl, Medienbeständigkeit, Temperaturbereich, Fertigungstoleranzen und die spätere Einbausituation entscheidend.
Wichtige Anforderungen
- Fertigung nach Kundenzeichnung
- Fertigung nach Referenzmuster
- eigene Auslegung nach Einbausituation
- Unterstützung bei der Werkstoffauswahl
- Umsetzung kritischer Sondertoleranzen
- Kleinstserien und Großserien möglich
- Handmuster und Pilotwerkzeuge für Versuche
Ihre FAQs beantwortet
Häufige Fragen:
Formteildichtungen sind individuell gefertigte Dichtungen, die exakt an eine bestimmte Geometrie angepasst sind. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Standarddichtungen nicht ausreichen.
Eine Formteildichtung wird benötigt, wenn komplexe Bauteilgeometrien vorliegen oder spezielle Anforderungen an die Abdichtung bestehen, die mit Standardlösungen nicht erfüllt werden können.
Ja, sie werden individuell nach Zeichnung oder Muster gefertigt. Dadurch lassen sich Form, Material und Eigenschaften optimal auf die jeweilige Anwendung abstimmen.
Ja, durch die individuelle Auslegung können sie gezielt auf hohe Temperaturen, chemische Belastungen oder mechanische Anforderungen angepasst werden.
Sie finden Anwendung im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik sowie in vielen weiteren Industriebereichen mit speziellen Anforderungen.